S-Bahn-Gedanken am 24.04.2012

Musik im Ohr: Björk, aktuell mit Hyperballad. Hab noch nie vorher einen Gedanken an die Musik von Björk verschwendet, vor ein paar Tagen – warum auch immer – 5 Alben erworben und höre seitdem eigentlich nichts anderes mehr.Björk passt irgendwie total gut zu meiner aktuellen Stimmung und zum Aprilwetter, einfach chaotisch. Ich würde gern wie Björk sein, chaotisch und kreativ. Aber ich arbeite als Revisor in einer Bank, noch Fragen?

Mein Sitznachbar wechselt, der vermutlich grad einer Grossküche entlaufen ist, so stinkt er nach altem Frittenfett. Fahre immer wieder gerne S-Bahn. Zum Glück hat irgendwer (Steve Jobs vermutlich) das Tab erfunden. Ich hab’s ihm nicht gedankt und mir ein Androidgerät von Lenovo gekauft.

Mir gegenüber sitzt ein junges Mädel und – angesteckt von meinem Tablet-Getippe – hämmert auf ihr iPhone ein. Tja, heute ist meiner tatsächlich größer…

Auf dem Sitzplatz rechts von mir zwei junge Kerle osteuropäischer Herkunft, die sich über mein Getippe auf dem Tab lustig machen. Wenn die wüssten, das sie der aktuelle Gegenstand ihrer Belustigung sind.

Zugwechsel, Sitzplatz erkämpft nach dem Gehetze durch den Bahnhof. Und wieder riecht mein Sitznachbar nach Essen, diesmal vermutlich was vom Chinaimbiss. Oder rieche ich etwa? Upps, er verlässt recht schnell den Platz, nachdem er heimlich mitgelesen hat. Merken: Gute Möglichkeit, unangenehme Beisitzer los zu werden. Kann aber auch in die Hose gehen. Sei’s drum, ich bin zu Hause. Und überlasse Euch Euren Gedanken.

Neuseeland’s Internetanbindung an die USA für 35 min massiv gestört

Der auf Bewährung wieder auf freien Fuss gesetzte Internetunternehmer und Megaupload-Gründer Kim Dotcom hat sich für seine Festnahme durch die neuseeländischen Behörden bitter gerächt.

Wie heute bekannt wurde, hat sich Dotcom an einem zentralen Internetknotenpunkt an der Küste vor Auckland auf ein an dieser Stelle auf dem Land verlaufendes zentrales Internetkabel gesetzt, das Neuseeland direkt mit den USA verbindet. “Durch die punktuell sehr hohe Belastung auf dieser zentralen Kabelverbindung ging kurzfristig rund ein Viertel der Bandbreite verloren, die sonst für die Verbindung von Neuseeland mit den USA bereit steht”, so ein Sprecher der neuseeländischen Staatsanwaltschaft.

Die Unterbrechung dauerte entsprechend uns vorliegenden Informationen der neuseeländischen Staatsanwaltschaft ca. 35 Minuten, anschließend habe man Dotcom bei einem in der Nähe liegenden McDonalds erneut verhaftet.

In wieweit dies ein Verstoß gegen die Bewährungsauflagen war, klären jetzt die neuseeländischen Justizbehörden.


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Friseurverband fordert Einführung einer Frauenquote

Die Rufe nach der Frauenquote in Spitzenpositionen werden lauter, die Politik fordert gerade von großen DAX-Unternehmen endlich Taten bzgl. einer  Frauenqute in Vorständen. BWM hat nun reagiert und holt die erste Frau in den Vorstand.

Diesen Forderungen der Politik schließt sich nun auch der Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks an und fordert die Einführung eine Frauenquote für seine Branche. “Es gilt, die aktuelle Schieflage  Ungerechtigkeiten schnellstens zu beseitigen”, so ein Verbandssprecher.  ”Wir fordern, die aktuelle Lage schnellstens zu korrigieren und durch eine gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote von 95 Prozent die aktuellen Ungleichgewichte schnellstens zu beseitigen”, so der Sprecher weiter.

Seitens der Politik gab es bisher noch keine Reaktionen, aufgrund der zunehmenden Relevanz des Themas wird aber in nächster Zeit mit entsprechenden Maßnahmen gerechnet.


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Demokratischer Frühling in Nordkorea?

Überraschende Wende in Nordkorea. Nach dem gestern verkündeten Stopp aller Nukleartest (Spiegel.de: “Amerikaner rätseln über Kim Jong Uns neuen Kurs“) hat Staatsführer Kim Jong Un für den 01. April diesen Jahres demokratische Neuwahlen angekündigt.

Dazu sollen in dem bisher als Diktatur des Kim-Clans geführten Land schnell die entsprechenden Strukturen geschaffen werden, um eine demokratische Wahl auch für die 24 Millionen Nordkoreaner zu gewährleisten.

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Kolumne: Die Milch im Cafe

Achtung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Gastbeitrag eines anonymen Kaffeehausbesuchers. Die Redaktion distanziert sich von jeglichen Inhalten und Meinungen, die mit diesem Artikel vertreten werden!

Wir alle kennen diese Situation. Wir sitzen gemütlich in einem überfüllten Cafe, das Kind auf den Armen, wir packen unsere Brust in aller Öffentlichkeit aus, lassen das Gewebe frei heraushängen und fangen an, den lieben Nachwuchs zu stillen. Zu Hause hätten wir dazu einfach keine Zeit gehabt. Nein, wir gehen ins Cafe und stellen fest: Das Kind hat Hunger.

Die Welt ist schön.

Wenn es da nicht immer diese Typen gäbe, die – in ihrer gesamten Einstellung intolerant – erst ungläubige, dann verschämte Blicke in unsere Richtung werfen und – im Gespräch mit ihrer Frau, Freundin oder wem auch sonst – nicht wissen, in welche Richtung sie ihre Blicke richten sollen. Unglücklicherweise sitzen wir direkt in ihrer. Und so blicken sie denn stetig auf uns.

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Heute entdeckt: Frustbefreite Fussgänger

In der Rubrik “Heute entdeckt” findet unsere Redaktion in absoluter Unregelmäßigkeit kleine Geschichten, die unsere Welt ein Stück lebenswerter machen.

Heute: Der frusbefreite Fussgänger. Der frusstbefreite Fussgänger gehört zu jener seltenen Spezies, die nicht restlos genervt und trotzig reagieren, wenn sich von hinten ein Fahrradfahrer nähert und mittels Klingel darauf aufmerksam macht, dass auf einer 3,50 m breiten Strasse doch tatsächlich neben ihm selbst noch ein Fahrradfahrer links vorbei passt. Nein, anstatt sich nach dem Klingeln quasi auf der Strasse noch quer zu legen geht unsere seltene Spezies recht an die Seite, verzieht zwar mürrisch das Gesicht, lässt aber auf den noch verbliebenen 3,20 m den Radfahrer ohne zu grummeln vorbei.

Pflegen wir diese Spezies.

Ihr habt auch in Eurer Umgebung Entdeckungen gemacht, die unbedingt einer breiten Öffentlichkeit kund getan werden sollten? Dinge, die die Welt verändern? Dann teilt diese im Kommentar mit, die besten werden veröffentlicht. Auf Wunsch auch mit Verlinkung auf Eure Quelle!


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9jähriger rächt sich grausam für Hausarest

Grausam an seinem Vater gerächt hat sich ein 9jähriger aus Husum. Nachdem der Junge wegen nicht erledigter Schulaufgaben sowie schlechtem Benehmen in der Schule mit einer Woche Hausarrest bestraft wurde, änderte er im Navigationssystem seines Vaters den Heimatort von Husum auf Görlitz.

Als dieser, ein Reisender im Auftrag eines großen Anbieters von Betonmischanlagen, nach einem Kundenbesuch in München in der Navigation einfach auf “nach Hause” klickte, merkte er erst 3 Stunden später kurz vor Chemnitz, dass die Richtung offensichtlich nicht stimmt.

Aktuell hat der 9jährige 4 Wochen Hausarrest und sinnt auf Rache.


Erhöhte Fettsuchtgefahr durch virtuellen Kuchen

Forscher warnen vor einer zunehmenden Verfettung der deutschen Bevölkerung, ausgelöst durch virtuellen Kuchen. Schon jeder dritte Bundesbürger genießt diesen in Zusammenhang mit Geburtstagswünschen über Facebook.

“Eine Geburtstagsfeier schenke ich mir inzwischen, nachdem alle Glückwünsche nur noch über Facebook kommen”, so Mariane S*, die ihre letzte richtige Geburtstagsfeier vor drei Jahren zu Hause gefeiert hat. “Seit meinem Beitritt bei studiVZ und dann später bei Facebook kommen keine Freunde mehr bei mir vorbei, alle gratulieren nur noch über Facebook”, so Mariane weiter. Deshalb backe ich auch keine Kuchen mehr, sondern spendiere diesen meinen Freunden virtuell.

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Nach Fukushima: gefährliche Nervenkrankheit „Anal-Oral-Demenz“ bricht in Japan aus

Die bisher von amtlicher Seite sowie von Vertretern von Tepco stets vehement dementierte Gefahr durch radioaktive Strahlung scheint wohl doch wesentlich größer zu sein, als bisher angenommen.

Ärzte, die unbedingt ungenannt bleiben wollen, berichten von Menschen, bei denen eine bisher völlig unbekannte Nervenkrankheit identifiziert wurde, die in Medizinerkreisen als sogenannte Anal-Oral-Demenz bezeichnet wird. Dabei vergisst das Individuum, welche Öffnung tatsächlich für die Nahrungsaufnahme vorgesehen ist und versucht dies anal zu bewerkstelligen. Glücklicherweise ist bisher noch kein anders gerichteter Fall bekannt, bei dem versucht wurde, oral die Notdurft zu verrichten. Aber auch das scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wenn man sich die beklemmenden Bilder eines betroffenen Menschen ansieht, der verzweifelt versucht, an falscher Stelle Nahrung aufzunehmen. Wie wir auf Nachfrage erfahren haben, muss er inzwischen künstlich ernährt werden.

Aber sehen sie selbst:

Link: Banane

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